Rückgang bei Gewalttaten gegen Berliner Polizisten

Rückgang bei Gewalttaten gegen Berliner Polizisten

Die Zahl der Gewalttaten gegen Polizisten in Berlin ist 2019 zurückgegangen.

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Während 2018 fast 7000 Taten gezählt worden waren, sank die Zahl im vergangenen Jahr auf rund 6650, wie die Polizei mit Blick auf vorläufige Zahlen am Mittwoch (29. Januar 2020) mitteilte. Zuvor hatte die «taz» über die neuen Zahlen berichtet.

330 Beamte Opfer schwerer oder gefährlicher Körperverletzung

Laut Polizei wurden 2019 allein knapp 330 Beamte Opfer einer schweren oder gefährlichen Körperverletzung. Registriert wurden demnach auch 375 Opfer einer einfachen Körperverletzung wie etwa durch Tritte oder Faustschläge. Als Gewalttaten zählen neben Körperverletzung auch Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte oder Bedrohung.

Slowik: Belastende Situation

Bezogen auf das Jahr 2018 hatte Polizeipräsidentin Barbara Slowik der dpa gesagt, im Schnitt würden in Berlin jeden Tag 19 Polizisten Opfer einer Gewalttat. Gewalt zu erfahren, sei belastend, hatte Slowik gesagt.
Seit Mai 2017 werden Angriffe auf Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungsdienste bereits härter bestraft. Das Strafgesetzbuch sieht für Drohungen und tätliche Angriffe auf Amtsträger bei der Ausübung ihres Dienstes Haftstrafen von bis zu fünf Jahren vor.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 30. Januar 2020 08:15 Uhr

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