Nach Messerattacke: Haftbefehl gegen 73-Jährige

Nach Messerattacke: Haftbefehl gegen 73-Jährige

Nach der Messerattacke auf einen Mann in Berlin-Schöneberg ist gegen die mutmaßliche Angreiferin Haftbefehl wegen versuchten Mordes aus niederen Beweggründen erlassen worden. Das teilte Staatsanwaltschaftssprecher Martin Steltner am Mittwoch (25. September 2019) mit.

Handschellen

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Vermutet werde eine Beziehungstat im familiären Umfeld. Damit wurden Medienberichte bestätigt. Die 73-Jährige sitzt nun in Untersuchungshaft.
Die Frau afghanischer Herkunft soll den 44 Jahre alten Mann am Montagabend mit mehreren Stichen lebensgefährlich verletzt haben. Der Mann hatte sich laut Polizei und Staatsanwaltschaft nach dem Angriff aus der Wohnung der Frau in den Hausflur geschleppt, woraufhin Nachbarn die Polizei verständigten. Das schwer verletzte Opfer wurde notoperiert.
Nach Informationen mehrerer Blätter soll die 73-Jährige eine mit dem Bundesverdienstkreuz geehrte Buchautorin und Frauenrechtlerin sein, die ihren Schwiegersohn niedergestochen habe. Dazu äußerte sich die Staatsanwaltschaft nicht.
Das Blaulicht
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Kriminalität

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 26. September 2019 07:14 Uhr

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