Verbot für Silvester-Feuerwerk an drei Orten

Verbot für Silvester-Feuerwerk an drei Orten

In der Silvesternacht in Berlin sollen Feuerwerk und Böller außer auf der Partymeile am Brandenburger Tor auch in zwei weiteren Gebieten verboten werden.

Sicherer Umgang mit Silvesterböllern

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Aus einer Silvesterböller-Batterie schlagen bei einem Pressetermin Funken.

Auf dem nördlichen Teil des Alexanderplatzes und an der Pallasstraße in Schöneberg werde die Polizei ein entsprechendes Verbot verhängen und durchsetzen, kündigte der Senat am 09. September 2019 an. Die beiden Zonen seien in den vergangenen Jahren in der Silvesternacht «Gefahrenbrennpunkte» gewesen, sagte Innen-Staatssekretär Torsten Akman (SPD) im Innenausschuss. Es habe «massive und gezielte Angriffe» auf Polizisten und Feuerwehrleute gegeben.
Der Hermannplatz in Neukölln sei nicht betroffen, sagte Akmann. Die Zahlen zu problematischen Vorfällen seien nicht so hoch gewesen. Erste Pläne zu Verbotszonen hatte die Koalition aus SPD, Linken und Grünen bereits im Januar bekanntgegeben.
Der Senat will auch einen Antrag stellen, den Verkauf des Feuerwerks längerfristig über eine Änderung des Bundesgesetzes auf ein bis zwei Tage zu verkürzen. Besonders laute Böller sollen möglichst nicht mehr verkauft werden. Aber von der Umsetzung sind diese Wünsche wegen der Zuständigkeit des Bundestags und Bundesrates weit entfernt.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 10. September 2019 13:02 Uhr

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