Motorraddiebstähle in Berlin: Angeklagte gestehen

Motorraddiebstähle in Berlin: Angeklagte gestehen

Nach einer Serie von Motorraddiebstählen in Berlin haben drei Männer vor dem Landgericht gestanden.

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30 Fahrzeuge sollen die 31- bis 40-Jährigen mit weiteren Komplizen entwendet und weiterverkauft haben. Zu den Taten sei es in der Zeit von April 2010 bis Oktober 2011 gekommen. Die Angeklagten seien in einem unterschiedlichen Ausmaß beteiligt gewesen. Die Verteidiger erklärten zu Prozessbeginn am Dienstag (07. Mai 2019), die Vorwürfe seien zutreffend. Das Verfahren gegen einen vierten Angeklagten wurde bereits gegen Zahlung einer Auflage von 3500 Euro eingestellt.
Den Ermittlungen zufolge hatten die Diebe die entwendeten Fahrzeuge jeweils zerlegt und die Einzelteile verkauft oder mit anderen Fahrgestellnummern versehen und als Ganzes veräußert. In einer Garage im Stadtteil Pankow hätten sie das Diebesgut gelagert.
In dem Verfahren um Diebstahl und Hehlerei sei es nach Erhebung der Anklage im Jahr 2014 zu einer rechtsstaatswidrigen Verzögerung gekommen, kritisierten die Verteidiger. Fünf Jahre hätten ihre Mandanten auf den Prozess warten müssen. Das Urteil könnte noch am Dienstag fallen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 7. Mai 2019 15:48 Uhr

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