Brandanschlag auf Auto: Politischer Hintergrund vermutet

Brandanschlag auf Auto: Politischer Hintergrund vermutet

In Berlin-Köpenick ist am frühen Freitagmorgen ein Auto nach einem Brandanschlag komplett ausgebrannt. Gegen 2.20 Uhr hätten Anwohner in der Ernst-Grube-Straße ein brennendes Fahrzeug entdeckt, berichtete die Polizei am Freitag. Die herbeigerufene Feuerwehr löschte den Brand, konnte aber nicht verhindern, dass das Auto komplett ausbrannte. Derzeit gehe man bei der Polizei davon aus, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde, hieß es weiter.

Blaulicht eines Feuerwehrwagens

© dpa

Ein Löschfahrzeug mit eingeschaltetem Blaulicht ist zu sehen. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv

Die AfD-Fraktion Berlin teilte am Freitag mit, bei dem Auto habe es sich um das Fahrzeug eines Parteimitglieds gehandelt. Weiter schreibt die Partei von «linkem Terror» und fordert «Solidarität mit der AfD». Die Polizei bestätigte nicht, ob es sich bei dem Auto um das Fahrzeug eines AfD-Politikers handelte. Man gehe bei der Tat aber von einem politischem Hintergrund aus, der Staatsschutz ermittle.
Erst im Januar war ein Brandanschlag auf das Auto eines AfD-Politikers in Berlin-Neukölln verübt worden. Dort kam es in den vergangenen Jahren zu zahlreichen Brandanschlägen, Angriffen und Sachbeschädigungen, die vor allem Rechtsextremisten zugeordnet werden. Doch auch linksextremistische Täter wenden dort Gewalt an.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 22. März 2019 15:10 Uhr

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