Georg Pazderski fordert besseren Schutz für AfD-Politiker

Georg Pazderski fordert besseren Schutz für AfD-Politiker

Nach dem Angriff auf den Bremer AfD-Chef Frank Magnitz hat Parteivize Georg Pazderski einen besseren polizeilichen Schutz von AfD-Politikern gefordert. «Ich gehe davon aus, dass die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt werden müssen», sagte Pazderski, der im Land Berlin Partei- und Fraktionschef ist, am Dienstag. In Städten wie Bremen, Berlin, Hamburg oder Leipzig gebe es eine besonders gewalttätige linksradikale Szene. Gerade dort seien AfD-Politiker besonders gefährdet.

Georg Pazderski

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Georg Pazderski (AfD) spricht vor Journalisten. Foto: Arne Immanuel Bänsch/Archiv

Magnitz, Bundestagsabgeordneter und Landesvorsitzender der Bremer AfD, war laut Polizei am Montag von mehreren Personen angegriffen und verletzt worden. Wegen seiner Funktion sei von einer politischen Motivation der Tat auszugehen, hieß es. Nach Angaben der Bremer AfD wurde Magnitz von drei Vermummten attackiert. Sie hätten ihn mit einem Kantholz bewusstlos geschlagen und am Boden vor den Kopf getreten. Er liege nun schwer verletzt im Krankenhaus.
Pazderski geht von einem «Mordanschlag» linksradikaler Täter aus. «Ich fürchte, das ist erst der Anfang», sagte er und verwies auf Attacken gegen AfD-Politiker, deren Autos oder Büros auch andernorts. «Die Saat, die Politiker und auch manche Medien gesät haben, geht jetzt auf», meinte Pazderski. «Das ist eine ganz, ganz ungesunde Entwicklung.» In einer Demokratie müsse es möglich sein, eine abweichende Meinung zu äußern, ohne Opfer einer Gewalttat zu werden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 8. Januar 2019 12:30 Uhr

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