Razzia gegen mutmaßliche Menschenhändler

Razzia gegen mutmaßliche Menschenhändler

Die Polizei hat in Niedersachsen und Berlin zeitgleich insgesamt 14 Wohnungen mutmaßlicher Menschenhändler durchsucht.

Blaulicht

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Hintergrund seien Ermittlungsverfahren gegen zwölf Hauptverdächtige, teilte ein Polizeisprecher in Celle am Donnerstag (13. Dezember 2018) mit. Die aus Polen und Deutschland stammenden Männer im Alter zwischen 20 und 49 Jahren sollen polnische Arbeiter eingeschleust und über längere Zeit ausgebeutet haben.
«Die Organisatoren sollen die unter Vorspiegelung falscher Tatsachen nach Deutschland vermittelten Männer auch zu diversen Straftaten angehalten haben», sagte der Polizeisprecher. Außer wegen gewerbsmäßigen Menschenhandels werde unter anderem auch wegen gewerbsmäßigen Handels mit Rauschgift und des Verdachts der Geldfälschung ermittelt.
In Niedersachsen wurden Wohnungen in Celle, Hambühren und Helmstedt durchsucht. Der Razzia am Mittwoch seien monatelange verdeckte Ermittlungen vorausgegangen, hieß es. Bei der Aktion sei umfangreiches Beweismaterial entdeckt worden, darunter auch geringe Mengen Betäubungsmittel. Verhaftungen habe es keine gegeben.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 13. Dezember 2018 15:47 Uhr

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