Ex-Freundin und Begleiter niedergestochen: Anklage

Ex-Freundin und Begleiter niedergestochen: Anklage

Drei Monate nach einer Messerattacke in Neubrandenburg ist Anklage gegen den mutmaßlichen Täter erhoben worden. Dem Mann werden versuchter Mord und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, erklärte Oberstaatsanwalt Gerd Zeisler am Montag. Er habe eingeräumt, seine Ex-Freundin und deren Begleiter Mitte Mai an einem belebten Imbisslokal mit Messern angegriffen zu haben. Beide Opfer wurden lebensgefährlich verletzt, sie überlebten dank Notoperationen. Der Beschuldigte kommt aus dem Kreis Teltow-Fläming bei Berlin. Der Prozess soll im Oktober beginnen.

Statue der Justitia

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Eine Statue der Justitia mit einer Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/Archiv

Die Frau und der Tatverdächtige seien bis 2017 ein Paar gewesen, hieß es. Der Beschuldigte habe erklärt, er habe «die beiden gesehen und sei dann wütend geworden». Vor Zeugen wurde erst auf den 31 Jahren alten Nebenbuhler - einen Deutsch-Türken - eingestochen. Dieser wurde am Hals verletzt und sei bewusstlos zusammengebrochen. Dann habe der Tatverdächtige, der aus der Türkei stammt, seiner deutschen Ex-Freundin ein Messer in den Rücken gestochen.
Nach Hinweisen von Zeugen wurde der Verdächtige kurz danach in Neubrandenburg gefasst. Der Mann hatte den Ermittlungen zufolge einen Asylantrag gestellt, der aber abgelehnt worden sein soll.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 20. August 2018 09:40 Uhr

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