Breitenbach: Attacke auf Obdachlose «Mordversuche»

Breitenbach: Attacke auf Obdachlose «Mordversuche»

Nach dem Brandanschlag auf zwei Obdachlose in Schöneweide hat Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Die Linke) im «Inforadio» vor einer zunehmenden Verrohung der Gesellschaft gewarnt.

Anschlag auf Obdachlose in Schöneweide

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Blumen und Solidaritätsbekundungen liegen am S-Bahnhof Schöneweide. Ein Mann hatte zwei Obdachlose angezündet.

Zugleich warb die Politikerin in dem Interview für mehr Mitmenschlichkeit und bezeichnete die Attacke als «bestialischen Mordversuch».
Die zwei obdachlosen Männer waren am Sonntagabend (22. Juli) auf dem Bahnhofsvorplatz in Schöneweide von einem bislang unbekannten Täter mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet worden. Sie erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Nach dem Täter wird noch gesucht, das Motiv war noch unklar.
Am Montagabend gedachten rund 150 Menschen der beiden Opfer. Sie beteiligen sich am Tatort an einer Mahnwache, die sich gegen «Obdachlosenfeindlichkeit und Ausgrenzung» richtete. Am Tatort stand ein Schild mit der Aufschrift «Trauer - Wut - Solidarität». Menschen legten Blumen und Kerzen nieder.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 24. Juli 2018 08:51 Uhr

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