Gewalttaten in Cottbus leicht steigend

Gewalttaten in Cottbus leicht steigend

Die Zahl der registrierten Gewalttaten in Brandenburgs zweitgrößter Stadt Cottbus ist leicht gestiegen. Im vergangenen Jahr wurden 368 Fälle erfasst, wie aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Anfrage der Landtagsabgeordneten Iris Schülzke (fraktionslos) hervorgeht. 2016 waren es 359 Gewalttaten gewesen.

Ein Mann greift nach einer Frau

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Ein Mann greift nach einer Frau. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv

Bei der Mehrheit der ermittelten Tatverdächtigen handelt es sich den Angaben zufolge um Deutsche. In 211 Fällen seien Einheimische tatverdächtig (Vorjahr: 210 Fälle). Zudem gab es 66 Gewalttaten mit ausländischen Tatverdächtigen. Im Jahr 2016 waren es noch 23 Fälle gewesen. Bei einem Teil der Gewalttaten gab es laut Innenministerium noch keine Tatverdächtigen.
Zum Begriff Gewaltkriminalität werden zum Beispiel gefährliche und schwere Körperverletzung, Raub, Totschlag oder Mord gezählt.
Cottbus ist in die Schlagzeilen geraten, weil es zu Jahresbeginn geballt zu Auseinandersetzungen zwischen Deutschen und Ausländern gekommen war.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 13. März 2018 12:10 Uhr

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