Mehr Müll in den Tonnen der Berliner Haushalte

Mehr Müll in den Tonnen der Berliner Haushalte

Vom Druckerpapier bis zum Kartoffelnetz: Die Menschen in Berlin verursachen in der Corona-Krise mehr Abfall zu Hause.

Mülltonnen

© dpa

1,41 Millionen Tonnen Hausmüll kamen 2020 in der Hauptstadt zusammen, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Das waren zwei Prozent mehr als im Vorjahr und die größte Menge seit 2011.
Die Berliner Stadtreinigung hatte schon kurz nach der ersten Corona-Welle festgestellt, dass mehr Müll in privaten Tonnen landete, etwa Einwegverpackungen für Essen. Weniger abzuholen gab es dagegen bei Unternehmen und an den Papierkörben auf Gehwegen und Plätzen.
Anderswo in Deutschland waren die Verschiebungen jedoch deutlicher. Bundesweit stieg das Abfallaufkommen der Privathaushalte um vier Prozent. Auf jeden Menschen in Deutschland entfielen demnach 476 Kilogramm Müll. Vor allem in der Gelben Tonne und in der Biotonne landete mehr Abfall.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 20. Dezember 2021 13:40 Uhr

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