AWO-Beschäftigte treten in achttägigen Warnstreik

AWO-Beschäftigte treten in achttägigen Warnstreik

Bei der Arbeiterwohlfahrt Berlin (AWO) haben zahlreiche Beschäftigte an diesem Mittwoch mit einem insgesamt achttägigen Warnstreik begonnen. «Zahlreiche Einrichtungen, zu denen auch Kitas gehören, sind geschlossen», teilte die Gewerkschaft Verdi am Mittag mit. «Wir wollen mit dem Streik erreichen, dass die Arbeitgeber ihr Angebot nachbessern und somit eine möglichst schnelle Angleichung an den Tarifvertrag der Länder möglich wird.» Einige hundert Beschäftigte beteiligten sich laut Verdi an der zentralen Demonstration vom AWO-Hauptgebäude im Berliner Ortsteil Wedding bis zum Max-Josef-Metzger-Platz gegenüber dem Kurt-Schumacher-Haus.

Warnstreiks

© dpa

„100 Jahre AWO - 100% T-VL!" steht auf dem Transparent, das Demonstrantinnen und Demonstranten in Wedding halten.

Die Gewerkschaft fordert eine schrittweise Anhebung der Entgelte auf das Niveau des Länder-Tarifvertrags. In einem ersten Schritt soll die Bezahlung noch in diesem Jahr auf mindestens 98 Prozent dieses Tarifniveaus angehoben werden.
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«Wir werden alles daran setzen, den Streik abzuwehren und eine Notbetreuung aufrecht zu erhalten», teilte AWO-Landesgeschäftsführer Oliver Bürgel auf Anfrage mit. «Statt zum Streik aufzurufen, fordern wir ver.di auf, an den Verhandlungstisch zurückzukommen, um einen baldigen Abschluss der Verhandlungen zu erreichen.»
Die Warnstreik-Aktionen sollen bis zum kommenden Freitag laufen. Das Wochenende sowie Nachtschichten sollen von den Maßnahmen aber ausgenommen werden. Bereits im September hatte die Gewerkschaft zu mehrtägigen Warnstreiks aufgerufen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 10. November 2021 16:53 Uhr

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