Impfung gegen Covid-19: Andrang bei Kinderärzten

Impfung gegen Covid-19: Andrang bei Kinderärzten

Nach dem Votum der Ständigen Impfkommission für eine Impfung gegen Covid-19 bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren ist die Nachfrage in Berlin sprunghaft angestiegen.

Corona-Impfung

© dpa

Eine Mitarbeiterin eines Impfteams überprüft eine Spritze mit einem Impfstoff gegen Covid-19.

«Das ging sofort nach der Empfehlung am Montag los», sagte Jakob Maske, Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte. Der Andrang sei groß, es sei aber genug Impfstoff da. Allerdings dauere die Nachbestellung in den Praxen rund zwei Wochen und es brauche deshalb manchmal etwas Geduld bis zu einem Termin. Engpässe seien aber nicht zu befürchten. Neben den Kinder- und Jugendärzten böten unter anderem auch viele Hausärzte Impftermine für Kinder und Teenager an.
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In Berlin gibt es nach Angaben des Verbandes rund 180.000 Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren. Auf die medizinische Empfehlung der Impfkommission hätten viele Eltern gewartet, sagte Maske. Das politische Drängen zuvor habe manchmal eher Skepsis und Verunsicherung erzeugt. Motive von Eltern für die Impfung ihrer Kinder seien der Gesundheitsschutz und die Sorge vor einer Ausgrenzung nicht geimpfter Kinder in der Schule. Zudem wollten viele Eltern neue Schulschließungen in der Pandemie möglichst verhindern.
Maske appellierte aber auch dringend an alle Eltern, sich auch gegen Covid-19 impfen zu lassen. Ihr Erkrankungsrisiko sei deutlich höher als das ihrer Kinder, wenn Infektionen zum Beispiel aus der Schule nach Hause gelangten, betonte Maske.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 19. August 2021 08:20 Uhr

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