Kalayci: Impfzentren werden noch länger gebraucht

Kalayci: Impfzentren werden noch länger gebraucht

Berlins Corona-Impfzentren sollen nach Angaben von Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci länger als bisher geplant offen bleiben.

Coronavirus - Impfzentrum Messe Berlin

© dpa

Imnpflinge warten im Corona Impfzentrum Messe Berlin.

«Wir haben in den vergangenen Monaten erlebt, wie wichtig die Impfzentren und mobilen Impfteams für den Impferfolg sind», twitterte die SPD-Politikerin am 28. Juni 2021. «Daher sollen sie nach dem 30.09. nicht vollständig geschlossen werden und können in reduzierter Form weiterhin im Einsatz bleiben.» Außerdem solle sichergestellt werden, dass die Kapazitäten bei Bedarf schnell wieder hochgefahren werden könnten.
Das könnte etwa bei Auffrischungsimpfungen der Fall sein, die womöglich ab Herbst anstehen. Beschlüsse dazu gibt es noch nicht. Gleichwohl blieben vor diesem Hintergrund auch die mobilen Impfteams wichtig, die wie die Impfzentren «einen unverzichtbaren Teil zur Pandemiebekämpfung beigetragen» hätten, so Kalayci.
In Berlin wird derzeit in sechs große Zentren geimpft. Außerdem können sich die Bürger bei niedergelassenen Ärzten impfen lassen. Laut Robert Koch-Institut (RKI) haben in Berlin bislang 54,1 Prozent eine erste Corona-Impfung erhalten (Stand Montag). 34,2 Prozent sind vollständig geimpft.
Die Gesundheitsminister der Bundesländer hatten sich am Montagabend darauf verständigt, im Herbst den Betrieb der Impfzentren zurückzufahren. Jedoch soll es auch über den 30. September hinaus staatliche oder kommunale Impfangebote zur Eindämmung der Corona-Pandemie geben, mit dem Schwerpunkt auf mobilen Impfteams.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 29. Juni 2021 11:12 Uhr

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