Corona-Nachverfolgung: Pop plädiert für Luca-App

Corona-Nachverfolgung: Pop plädiert für Luca-App

Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop hat sich dafür ausgesprochen, die Luca-App zur Kontaktverfolgung in der Corona-Pandemie auch in Berlin einzusetzen.

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop

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Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop spricht im Roten Rathaus.

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«Zusätzlich zu Schnelltests und mehr Tempo beim Impfen brauchen wir die digitale Kontakt-Nachverfolgung bei den Gesundheitsämtern», sagte Pop am 10. März 2021. «Hierbei kann die Luca-App helfen. Es wird Zeit, dass wir sie auch in Berlin nutzen.» Ein Sprecher der Senatsverwaltung für Gesundheit sagte am Mittwoch, Senatorin Dilek Kalayci (SPD) spreche sich ebenfalls für die Einführung der App aus. Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) hatte bereits am Dienstag aus der Sitzung des Berliner Senats berichtet, der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) habe sich ebenfalls positiv über die Luca-App geäußert.
Mecklenburg-Vorpommern hat bereits entschieden, die App flächendeckend zu nutzen. Es hat als erstes Bundesland eine Lizenz für das Luca-System gekauft, um es mit der Kontaktnachverfolgung der Gesundheitsämter zu koppeln. Die Kundendaten würden beim Einchecken per QR-Code am Eingang etwa eines Ladens einem zentralen Server bei der Bundesdruckerei übermittelt, hieß es am Mittwoch bei einem Termin in Schwerin, bei dem die App vorgestellt wurde. Das Gesundheitsamt melde sich dann per SMS, sollte ein mit dem Coronavirus infizierter Mensch im Laden sein.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 10. März 2021 15:42 Uhr

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