Chebli sieht Enthemmung und Radikalisierung im Netz

Chebli sieht Enthemmung und Radikalisierung im Netz

Aus Sicht der Berliner SPD-Politikerin Sawsan Chebli (42) werden in der Corona-Krise Nachrichten im Internet radikaler.

Sawsan Chebli

© dpa

Sawsan Chebli spricht auf einer Pressekonferenz.

«Was wir gerade während der Pandemie beobachten, ist eine weitere zunehmende Enthemmung und Radikalisierung der geäußerten Hassbotschaften», sagte die Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales in Berlins Senatskanzlei dem Portal «Watson». «Jene, die sich für die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie ausgesprochen haben, sind von Anfang an zur Zielscheibe von Corona-Leugnern und Verschwörungsideologen geworden.»
Chebli forderte Solidarität mit den Betroffenen. «Hier müssen wir als Demokraten und Demokratinnen zusammenhalten und uns solidarisch zeigen», sagte sie. «Sichtbarkeit führt oft dazu, dass die Einschläge näher kommen. Das erlebe ich ja selbst», sagte die 42-Jährige, die häufig etwa über ihren Twitter-Account Stellung bezieht.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 17. Februar 2021 08:32 Uhr

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