Erste Berliner Kliniken impfen Personal gegen Corona

Erste Berliner Kliniken impfen Personal gegen Corona

In Berlin haben erste Kliniken mit Corona-Impfungen bei ihren Mitarbeitern begonnen.

Impfen beginnt

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Impfstoff

Das Universitätsklinikum Charité und der kommunale Krankenhauskonzern Vivantes teilten mit, kurzfristig insgesamt knapp 1000 Dosen von der Gesundheitsverwaltung erhalten zu haben. Seit Dienstagmorgen (29. Dezember 2020) liefen die Impfungen an mehreren Standorten. Zuerst bekämen diejenigen Beschäftigten das Mittel gespritzt, die auf Covid-19-Intensivstationen arbeiten oder diese Erkrankten auf anderen Stationen versorgen, hieß es. Die Impfungen sollen zunächst bis einschließlich Donnerstag laufen.
«Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte arbeiten anhaltend an der absoluten Belastungsgrenze in dieser nie da gewesenen Krisensituation. Eine Impfung kann hier zumindest für mehr Sicherheit sorgen», erklärte Charité-Vorstandschef Heyo Kroemer. Die Charité mit ihren rund 4500 Pflegekräften versorgt in Berlin die schwersten Covid-19-Fälle. Vivantes hat nach eigenen Angaben allein zwischen März und Mitte November fast jeden zweiten Berliner Corona-Krankenhausfall versorgt. Eine interne Umfrage des Konzerns hatte noch vor der Zulassung eines Impfstoffs ergeben, dass sich gut 70 Prozent der Beschäftigten gegen Corona impfen lassen würden.
Am Sonntag waren in Berlin die ersten Bewohner von Alten- und Pflegeheimen zum Schutz vor Covid-19 geimpft worden. Zur Eröffnung des ersten von sechs Impfzentren erhielten unter anderem Mitarbeiter von Alten- und Pflegeheimen das Präparat, von dem jeweils zwei Dosen verabreicht werden müssen. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) sind bislang in Berlin 3839 Corona-Impfungen erfasst.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 29. Dezember 2020 14:11 Uhr

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