Kassenärztliche Vereinigung: Das Impfen kann starten

Kassenärztliche Vereinigung: Das Impfen kann starten

Aus Sicht der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin können die Corona-Impfungen am Sonntag (27. Dezember 2020) starten. Es gebe dafür genügend Ärztinnen und Ärzte.

Impfung

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Eine Impfung wird vorbereitet.

Bis einschließlich 12. Januar seien alle Dienste in den mobilen Impfteams, die zunächst die Pflegeheime anfahren, sowie in den Impfzentren besetzt, teilte die KV am Dienstag in Berlin mit. «Für die Impfdienste haben sich viele niedergelassene Kolleginnen und Kollegen, aber auch zahlreiche Nichtvertragsärzte bei uns gemeldet.»

Täglich 90 Ärztinnen und Ärzte im Einsatz

Vom 27. bis zum 30. Dezember sollen der KV zufolge täglich 90 Ärztinnen und Ärzte in den mobilen Impfteams und im Impfzentrum in der Arena in Treptow im Einsatz sein. Ab dem 4. Januar stünden täglich 180 Ärztinnen und Ärzte für die Impfzentren sowie 29 Ärzte für die mobilen Teams bereit. Die Planung sei aber nicht einfach gewesen, weil sich der Starttermin mehrmals verschoben habe und es deshalb nötig gewesen sei, die Dienstpläne entsprechend anzupassen. «Die Ärztinnen und Ärzte können nicht von einem Tag auf den anderen ihre Praxen schließen», kritisierte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende, Burkhard Ruppert.

Präparat erhielt am Montag die bedingte Marktzulassung

Die EU-Kommission erteilte dem Präparat des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer am Montag die bedingte Marktzulassung. Zuvor hatte das am Montag die Europäische Arzneimittelagentur EMA empfohlen. Es ist der erste Impfstoff gegen das Coronavirus, der in der EU genutzt werden darf. Bei einer bedingten Zulassung ist der Hersteller verpflichtet, auch nach Start der regulären Impfungen Daten etwa zur Langzeitwirkung an die EMA zu übermitteln.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 22. Dezember 2020 14:58 Uhr

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