Härtel moniert unterschiedliche Auslegung der Corona-Regeln

Härtel moniert unterschiedliche Auslegung der Corona-Regeln

Thomas Härtel, Präsident des Landessportbundes Berlin (LSB), hat die unterschiedliche regionale Auslegung der seit Montag gültigen neuen Corona-Regularien kritisiert. «Wir alle wollen unseren Beitrag leisten, dass die Pandemie nicht außer Kontrolle gerät. Irritiert sind wir über die abweichenden Regelungen in den Bundesländern. Aber selbst in den Zuständigkeitsbereichen der Berliner Senatsverwaltungen gibt es unterschiedliche Festlegungen bezüglich der Öffnung der Hallen», sagte Härtel der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag.

LSB-Präsident Thomas Härtel

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Thomas Härtel, Präsident des Landessportbundes Berlin.

Härtel wünscht sich, dass alle Kinder altersunabhängig weiter Sport treiben können. «Wir sind froh, dass für Bundes- und Landeskader weiterhin ein Training möglich ist und begrüßen ausdrücklich, dass sportliche Aktivitäten für Kinder bis zwölf Jahren in festen Gruppen im Freien erlaubt sind. Warum aber diese Regel nicht gleich für alle schulpflichtigen Kinder und Jugendliche gilt, ist nicht nachzuvollziehen», sagte der 69-Jährige.
Bislang verzeichne der Berliner Sport keinen Mitgliederschwund. Kein Verein sei in Insolvenz gegangen. Belastungen würden durch den Rettungsschirm Sport des Senats aufgefangen. «Die Mitglieder und Ehrenamtlichen halten uns die Treue. Der Sport in Berlin beweist sich als Solidargemeinschaft, die gerade in der Krise zusammenhält und ihre Stärken entfaltet. Wir blicken nach vorne und hoffen, den Sport mit seiner eigenen Kraft stabil halten zu können», sagte Härtel.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 3. November 2020 15:01 Uhr

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