Berliner Senat zu Corona-Sondersitzung zusammengekommen

Berliner Senat zu Corona-Sondersitzung zusammengekommen

Der rot-rot-grüne Berliner Senat ist am Donnerstag zu einer Sondersitzung wegen der Corona-Krise zusammengekommen. Bei dem Treffen geht es um die Umsetzung der von Bund und Ländern beschlossenen harten Einschnitte im öffentlichen Leben. Erwartet wurde eine längere und teils auch kontroverse Diskussion. Am Abend will der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) über Ergebnisse der Beratungen informieren.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD)

© dpa

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD).

Die Ministerpräsidenten der Länder hatten sich bei einer Video-Schaltkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch auf weitreichende Beschränkungen des öffentlichen Lebens ab dem 2. November verständigt. Sie wollen damit die massiv steigenden Corona-Infektionszahlen in den Griff bekommen.
Demnach werden bis zum Monatsende einige Bereiche heruntergefahren: Gastronomiebetriebe sollen geschlossen bleiben, auch Theater, Opern, Konzerthäuser, Fitnessstudios und Sportstätten. Touristische Übernachtungen in Hotels sollen verboten sein. Der gemeinsame Aufenthalt in der Öffentlichkeit soll nur noch Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes mit maximal zehn Personen gestattet werden. Schulen und Kitas sollen aber offen bleiben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 29. Oktober 2020 16:37 Uhr

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