Kalayci bedauert Einstufung als Risikogebiet für Bezirke

Kalayci bedauert Einstufung als Risikogebiet für Bezirke

Die Berliner Gesundheitssenatorin bedauert, dass Schleswig-Holstein vier Berliner Bezirke als Risikogebiete ausgewiesen hat. «Es nützt nichts, mit dem Finger aufeinander zu zeigen. Wir müssen ins Handeln kommen, die Zeit eilt», sagte Dilek Kalayci (SPD) am Montag (05. Oktober 2020) der Deutschen Presse-Agentur.

Dilek Kalayci (SPD)

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Dilek Kalayci (SPD), Gesundheitssenatorin.

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Wegen zu hoher Corona-Infektionszahlen hat das Bundesland im Nordwesten jetzt auch Tempelhof-Schöneberg als Risikogebiet ausgewiesen. Mitte, Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg gelten auch weiter als Risikogebiet. Für Urlauber aus Berlin hat das zur Folge, dass sie sich sofort 14 Tage in Quarantäne begeben oder zwei negative Corona-Tests innerhalb von fünf Tagen vorweisen müssen. Als Grundlage für die Einstufung als ein solches Gebiet dient die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.
Berlin weise keine Risikogebiete innerhalb der Stadt oder Deutschlands aus, hieß es aus der Gesundheitsverwaltung. Die Verdichtung innerhalb des Landes Berlins sei so hoch, dass das Ausweisen von Risikiogebieten innerhalb der Stadt keinen Sinn mache. Risikogebiete innerhalb Deutschlands weise Berlin nicht mehr aus. In der vergangenen Woche sei die Berliner Infektionsschutzverordnung entsprechend geändert worden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 5. Oktober 2020 14:04 Uhr

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