Berliner Linke kritisiert Senatsabmachung mit Karstadt

Berliner Linke kritisiert Senatsabmachung mit Karstadt

An der Vereinbarung des Berliner Senats mit Galeria Karstadt Kaufhof (GKK) zum Erhalt weiterer Warenhäuser regt sich Kritik in der rot-rot-grünen Koalition.

Galeria Karstadt Kaufhof

© dpa

Eine Baustelle vor der Filiale der Einzelhandels Kaufhauskette Karstadt.

Dies sei ein schlechter Deal für Berlin, sagte die stadtentwicklungspolitische Sprecherin der Linken, Katalin Gennburg, der «taz» (05. August 2020). «So billig hat in dieser Stadt noch keiner einen Hochhausstandort geschenkt bekommen.»
GKK hatte eingewilligt, satt sechs vorerst nur zwei seiner elf Berliner Warenhäuser zu schließen. Im Gegenzug sicherte der Senat in einer Absichtserklärung zu, große Bauvorhaben des Unternehmens mit seinem Mutterkonzern Signa in der Stadt zu unterstützen. «Diese Luxushochhäuser, die Signa realisieren möchte, sind schwerwiegende Eingriffe in die umlegende Stadtstruktur», kritisierte Gennburg. «Wir brauchen diese Hochhäuser in Berlin nicht.» Es sei nicht absehbar, ob es in der Koalition eine Mehrheit dafür gebe.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 5. August 2020 11:06 Uhr

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