Corona-Krise: Senat will Verwaltung mit freiwilligen Helfern stärken

Corona-Krise: Senat will Verwaltung mit freiwilligen Helfern stärken

Ein neu eingerichteter Personal-Pool für freiwillige Helfer soll die Berliner Verwaltung in der Corona-Krise schlagkräftiger machen.

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    Matthias Kollatz (SPD) spricht während einer Pressekonferenz.
Dabei sei das Ziel, besonders belastete Dienststellen wie die Gesundheitsämter in den Bezirken zu unterstützen, teilte die Senatsfinanzverwaltung am Montag (13. April 2020) mit. Diese könnten bei Bedarf auf einer landesweit zugänglichen, behördeninternen Plattform nach geeignetem Personal suchen.

Dauer der Einsätze auf drei Monate begrenzt

Dort werden den Angaben zufolge Helfer mit ihrer Ausbildung, beruflichen Qualifikationen und der Postleitzahl ihres Wohnortes registriert. Obendrein wird nach ihrer Bereitschaft zu Schicht- und Wochenenddiensten gefragt. Wer sich freiwillig meldet, soll «vorrangig telefonisch oder in Wohnortnähe» mit anpacken, «um längere Wege- und Kontaktzeiten grundsätzlich zu vermeiden». Die Dauer der Einsätze ist auf drei Monate befristet.
«Die Corona-Krise verlangt uns allen viel ab», sagte Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD). «Bisher kommen wir gut durch die Krise.» Damit das so bleibe, gebe es jetzt den Personal-Pool.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 13. April 2020 21:18 Uhr

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