Krawattenmanufaktur Auerbach stellt Schutzmasken her

Krawattenmanufaktur Auerbach stellt Schutzmasken her

Angesichts der Corona-Pandemie hat die Berliner Krawattenmanufaktur Auerbach ihren Betrieb auf die Herstellung von Schutzmasken umgestellt.

  • Krawattenmanufaktur Auerbach - Mundschutzproduktion (7)© dpa
    27.03.2020, Berlin: Jan Scheper-Stuke, Geschäftsführer der Berliner Krawattenmanufaktur Auerbach, zeigt in der Krawattenwerkstatt eine bunte Mund-Nase-Maske aus Stoff.
  • Krawattenmanufaktur Auerbach - Mundschutzproduktion (3)© dpa
    27.03.2020, Brandenburg, Strausberg: Jan Scheper-Stuke, Geschäftsführer der Berliner Krawattenmanufaktur Auerbach, trägt Stoffe zu einer Schneiderin für sein Unternehmen.
  • Krawattenmanufaktur Auerbach - Mundschutzproduktion (1)© dpa
    27.03.2020, Brandenburg, Strausberg: Kerstin Hiebsch, Schneiderin, näht eine Mund-Nase-Maske nach der in Heimarbeit für die Berliner Krawattenmanufaktur Auerbach.
  • Krawattenmanufaktur Auerbach - Mundschutzproduktion (4)© dpa
    27.03.2020, Berlin: Dagmar E. Hartmann, Schneiderin, bereitet Stoffe für die Verarbeitung zu Mund-Nase-Masken in der Berliner Krawattenmanufaktur Auerbach.
  • Krawattenmanufaktur Auerbach - Mundschutzproduktion (2)© dpa
    27.03.2020, Brandenburg, Strausberg: Kerstin Hiebsch, Schneiderin, näht eine Mund-Nase-Maske nach der in Heimarbeit für die Berliner Krawattenmanufaktur Auerbach.
  • Dagmar E. Hartmann näht Mund-Nase-Masken© dpa
    Dagmar E. Hartmann, Schneiderin, näht Mund-Nase-Masken in der Krawattenmanufaktur Auerbach.
  • Krawattenmanufaktur Auerbach - Mundschutzproduktion (5)© dpa
    27.03.2020, Berlin: Jan Scheper-Stuke, Geschäftsführer der Berliner Krawattenmanufaktur Auerbach, zeigt eine Mund-Nase-Maske aus der aktuellen Kollektion in der Krawattenwerkstatt.
Seit etwa einer Woche fertigen die Näherinnen einfache Mund- und Nasenmasken. «Ein befreundetes Unternehmen hat uns gefragt, ob wir das nicht machen könnten. Wir haben dann einen Prototypen entwickelt und diesen in den Online-Shop gestellt», sagt Lesley Liebold, Assistent der Geschäftsleitung.

Masken werden aus Baumwolle hergestellt

Gefertigt werden die Masken aus Baumwollstoffen, die ein Berliner Unternehmen liefert. «Für unsere Krawatten und Einstecktücher verwenden wir normalerweise Seidenstoffe aus Italien, die jetzt aber nur schwer zu bekommen sind», sagt Liebold. Baumwolle sei für die Gesichtsmasken aber auch besser geeignet, weil man sie waschen könne.

Masken als modische Accessoires

Besonders beliebt seien derzeit gemusterte Stoffe, etwa im schottischen Karo-Design. Einige Käufer ließen sich zu ihren Masken auch passende Krawatten oder Schleifen als Sonderanfertigungen herstellen. Um die steigende Nachfrage zu bewältigen, stellt das Unternehmen derzeit auch Näherinnen in Heimarbeit ein. «Aktuell beschäftigen wir neben sieben festen Näherinnen 15 Aushilfskräfte. Ende der Woche können es aber auch schon 25 sein», sagt Liepold.

Andere Betriebe stellen ebenfalls auf Maskenproduktion um

Angesichts des Bedarfs an Atemschutzmasken haben auch andere Nähereien den Betrieb bereits umgestellt. Mehrere Theaternähereien fertigen den einfachen Mund- und Nasenschutz. Auch die Modeschule Berlin hat bereits mit der Produktion begonnen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 2. April 2020 10:20 Uhr

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