102 Polizeihunde in Berlin im Einsatz

102 Polizeihunde in Berlin im Einsatz

Sie tragen Namen wie Ufo, Asterix, Gigolo oder Gundula und sind zwischen einigen Monaten und zehn Jahren alt: Über einhundert Hunde arbeiten derzeit für die Berliner Polizei.

Polizeihunde

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Ein Hundeführer läuft mit einem Polizei-Schäferhund auf einem Weg im Polizeitrainingszentrum in Berlin.

Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Anfrage des FDP-Abgeordneten Marcel Luthe hervor. 87 Tiere sind schon länger dabei, 15 befinden sich gerade in der Ausbildung.

Polizei setzt Schutzhunde und Spürhunde ein

Die meisten der Tiere sind sogenannte Schutzhunde, die im allgemeinen Polizeibereich eingesetzt werden und darauf trainiert sind, Menschen zu stellen und im Notfall auch anzugreifen. Daneben gibt es zahlreiche Hunde, die speziell geschult wurden, um mit Hilfe ihres Geruchssinns bestimmte Stoffe zu finden: 14 Spürhunde für Sprengstoff, 11 für Rauschgift, 6 für Leichen- oder Blutspuren, 4 für Brennstoffe und 3 für vermisste Menschen. Außerdem haben die Spezialeinsatzkommandos (SEK) fünf Hunde, die für schnelle Zugriffe bei besonderen Einsätzen trainiert sind.

Meiste Berliner Polizeihunde sind Schäferhunde

Die meisten Berliner Polizeihunde gehören entweder zur Rasse der Malinois, einer Art des Belgischen Schäferhundes, oder sind Deutsche Schäferhunde. Außerdem gibt es einige Holländische Schäferhunde, Terrier - und einen Pudel. Die Ausbildungen dauern in der Regel zwischen 40 und 60 Arbeitstagen. Die Hunde der Spezialeinheiten brauchen 100 Tage Training, die Personenspürhunde mehr als zwei Jahre. Die Arbeit für die Polizei endet für die Hunde im Alter von neun bis elf Jahren.
Müder Hund
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 26. September 2019 11:43 Uhr

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