Kramp-Karrenbauer: Verbleib der Regierung in Bonn und Berlin

Kramp-Karrenbauer: Verbleib der Regierung in Bonn und Berlin

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich gegen einen Komplettumzug der Bundesregierung von Bonn nach Berlin ausgesprochen. Die Aufteilung der Regierungsbehörden auf beide Städte sei richtig, sagte Kramp-Karrenbauer am Donnerstag bei der Einweihung der Helmut-Kohl-Allee in Bonn. «Ich halte es auch für richtig, dass wir daran festhalten.» Zuletzt war erneut über eine Verlegung aller Ministeriumsstandorte nach Berlin diskutiert worden - unter anderem, um unnötige Reisen und Inlandsflüge zu vermeiden.

Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU)

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Annegret Kramp-Karrenbauer kommt zur Sitzung des Bundeskabinetts im Kanzleramt. Foto: Michael Kappeler/Archivbild

Trotz der voranschreitenden Digitalisierung diskutiere man heute schwerfälliger darüber, wie man aus der Ferne miteinander arbeiten könne «als zu Zeiten, in denen wir große Faxgeräte und noch keine Mobilfunktelefone hatten», sagte Kramp-Karrenbauer. «Da war das möglich - warum sollte das heute nicht möglich sein?» In Bonn sorgte die Verteidigungsministerin mit diesem Bekenntnis für spontanen Applaus von ehemaligen Vertretern der Bonner Republik: Mehrere ehemalige Mitarbeiter von Helmut Kohl und Kollegen aus seinem Kabinett waren zur Straßeneinweihung in die ehemalige Hauptstadt gekommen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 15. August 2019 15:10 Uhr

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