Kauf des Kommunalfinanzierers DKD durch Helaba perfekt

Kauf des Kommunalfinanzierers DKD durch Helaba perfekt

Die Landesbank Helaba hat den Kauf der Dexia Kommunalbank Deutschland (DKD) abgeschlossen. Alle regulatorischen Freigaben lägen vor, teilte die Helaba am Donnerstag mit. Die Landesbank verstärkt mit der 352 Millionen Euro teuren Übernahme ihr Geschäft mit Pfandbriefen und in der Kommunalfinanzierung. Verkäufer ist die belgisch-französische Dexia-Gruppe.

Helaba-Schriftzug an Bürogebäude

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Schriftzug der Landesbank Hessen-Thüringen an einem Bürogebäude. Foto: Frank Rumpenhorst/Archivbild

«Der Erwerb und die anschließende Integration in die Helaba führen zu einem positiven ökonomischen Effekt für unser Haus», sagte Helaba-Chef Herbert Hans Grüntker laut Mitteilung. Die vollständige Integration des Kommunalfinanzierers soll möglichst bis Ende des ersten Quartals 2020 erfolgen. Ende vergangenen Jahres beschäftigte die DKD mit Sitz in Berlin nach eigenen Angaben 74 Mitarbeiter.
Der Finanzkonzern Dexia war wegen fehlgeschlagener Investments in Griechenland ins Taumeln geraten und mehrfach mit staatlichen Rettungsmilliarden gestützt worden. Im Oktober 2011 hatten sich Belgien, Frankreich und Luxemburg auf die Aufspaltung der Bank geeinigt. Seit Ende 2012 befindet sich die Dexia, die zu 99,6 Prozent im Besitz der Staaten Belgien und Frankreich ist, in der Abwicklung.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 2. Mai 2019 10:30 Uhr

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