Schafe kehren in Schlossgarten Charlottenburg zurück

Schafe kehren in Schlossgarten Charlottenburg zurück

Ländliche Idylle in der Hauptstadt: Im Schlossgarten Charlottenburg halten ab jetzt wieder Schafe die Wiesen kurz.

Schafe weiden am Schloss Charlottenburg

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Rund 50 Gotlandschafe grasen vor dem Schloss Charlottenburg.

Nach guten Erfahrungen und Zuspruch von Besuchern im Vorjahr würden auch in dieser Saison wieder gehörnte Gotlandschafe zur Beweidung eingesetzt, teilte die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten mit. Am Dienstag kamen rund 50 Tiere an und nahmen sich erste Wiesenflächen vor. Sie sollen bis etwa November bleiben. Besucher dürfen die umzäunten Wiesenflächen mit grasenden Schafen nicht betreten und die Tiere nicht füttern.
Die Stiftung versteht den Einsatz der Tiere als «Beitrag zum praktischen Naturschutz», wie es hieß. Ein Monitoring solle klären, inwieweit sich die Beweidung positiv auf die Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten auswirkt. Schon früher in seiner Geschichte sei der Garten beweidet worden, in der Nachkriegszeit aber nicht mehr, hieß es im Vorjahr. Der Garten war ab 1695 von Kurfürstin Sophie Charlotte geschaffen worden.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 30. April 2019 21:55 Uhr

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