«Fridays for Future»: Eltern gegen Sanktionen für Schüler

«Fridays for Future»: Eltern gegen Sanktionen für Schüler

Der Berliner Landeselternausschuss hat sich gegen Sanktionen für Schüler ausgesprochen, die während der Schulzeit bei der Klimaschutzbewegung «Fridays for Future» demonstrieren. Man begrüße das politische Engagement der Jugendlichen, teilte der Elternverband am Samstag mit. Die Demonstrationen könnten Teil der Demokratiebildung sein. Statt Schüler dafür zu bestrafen, solle der Protest pädagogisch begleitet und im Unterricht behandelt werden, hieß es weiter.

"Fridays for Future"

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Joseph (7 Jahre, l-r), Curt (8 Jahre) und Levi (8 Jahre) halten bei der Klima-Kundgebung "Friday for Future" am Invalidenpark Plakate. Foto: Christoph Soeder

Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) hatte vergangene Woche betont, dass für die Jugendlichen die Schulpflicht gelte. Die Teilnahme an einer Demonstration entbinde nicht davon. Zuvor hatten am Freitag erneut rund 1000 Schüler im Berliner Invalidenpark für mehr Klimaschutz demonstriert. Seit Januar treffen sich dort jeden Freitagmorgen junge Menschen zum Protest. Auch Berliner Ärzte und Wissenschaftler unterstützten ihn bereits.
Die Bewegung «Fridays for Future» geht auf die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg zurück, die seit August 2018 freitags für den Klimaschutz demonstriert, statt zur Schule zu gehen. Am kommenden Freitag, 29. März, wird Thunberg bei der Demonstration in Berlin erwartet.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 23. März 2019 09:50 Uhr

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