Hausotter-Grundschule bietet nach Ferienende Raum für Trauer

Hausotter-Grundschule bietet nach Ferienende Raum für Trauer

Nach dem noch ungeklärten Todes einer elfjährigen Schülerin beginnt nach den Winterferien an der Berliner Hausotter-Grundschule wieder der Unterricht - allerdings wird dieser Montag (11. Februar) kein normaler Schultag sein. «In einer besonderen Situation wie dieser haben Kinder verschiedene Bedürfnisse, auf die wir eingehen werden», schrieb Schulleiterin Daniela Walter am Freitag an die Eltern der rund 500 Schüler. «Manche Kinder möchten regulären Unterricht machen, andere haben das Bedürfnis zu zeichnen, zu basteln oder sich sportlich zu betätigen.» In Absprache mit der Familie des gestorbenen Mädchens wurde an der Schule ein Trauerraum eingerichtet.

Die Hausotter-Grundschule

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Blauer Himmel rahmt die Hausotter-Grundschule in Reinickendorf ein. Foto: Paul Zinken/Archiv

Die Grundschülerin soll laut «Tagesspiegel» einen Suizidversuch unternommen haben und später im Krankenhaus an den Folgen gestorben sein. Als möglicher Hintergrund steht der Verdacht von Mobbing im Raum. Bislang ist allerdings weder die Todesursache geklärt, noch ist sicher, ob Mobbing zu dem mutmaßlichen Suizid führte.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 8. Februar 2019 15:50 Uhr

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