Gewerkschaften: Warnstreiks im Öffentlichen Dienst

Gewerkschaften: Warnstreiks im Öffentlichen Dienst

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder wollen die Gewerkschaften bundesweit zu Warnstreiks aufrufen. «Man muss sagen, dass wir von einem Durchbruch meilenweit entfernt sind», sagte Verdi-Chef Frank Bsirske am Donnerstag in Potsdam nach mehr als siebenstündigen Beratungen in der zweiten Verhandlungsrunde. Es gebe in zentralen Fragen noch überhaupt keine Annäherung. In den nächsten Wochen sei mit Arbeitsniederlegungen in allen Ländern etwa in der Steuerverwaltung, bei Lehrkräften und in Unikliniken zu rechnen. In Berlin seien in der nächsten Woche auf jeden Fall Aktionen geplant.

Frank Bsirske

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Frank Bsirske spricht zu den Gewerkschaftsmitgliedern. Foto: Kay Nietfeld/Archiv

Die dritte Verhandlungsrunde ist bereits für 28. Februar und 1. März geplant. Die Gewerkschaft Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die Beschäftigten der Länder außer Hessen sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. Die Länderseite weist das als überzogen zurück. Erste Warnstreiks gab es in einigen Ländern schon.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 7. Februar 2019 18:20 Uhr

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