Senat ändert Vorgaben für Bebauung des Checkpoint Charlie

Senat ändert Vorgaben für Bebauung des Checkpoint Charlie

Der Berliner Senat hat seine Vorgaben für die Umgestaltung des Areals am früheren Grenzübergang Checkpoint Charlie geändert. Die rot-rot-grüne Landesregierung verständigte sich am Dienstag darauf, die bislang für neue Gebäude geplante Fläche um etwa ein Viertel zu reduzieren und gleichzeitig mehr Freiflächen zu schaffen. So soll nicht zuletzt ein geplantes Museum besser zur Geltung kommen.

Checkpoint Charlie

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Menschen gehen an der Friedrichstraße über den Checkpoint Charlie. Foto: Wolfgang Kumm

Der Projektentwickler Trockland, der auf dem Gelände unter anderem Wohnungen und ein Hotel errichten wollte und mit dem Senat dazu 2017 eine Vereinbarung unterzeichnet hatte, reagierte mit scharfer Kritik auf den Kurswechsel. Die Berliner Politik sei kein verlässlicher Partner, sagte eine Sprecherin.
Der Checkpoint Charlie fungierte während der Teilung als Grenzübergang für Diplomaten und Ausländer. Nach dem Mauerbau 1961 standen sich hier amerikanische und sowjetische Panzer gegenüber.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 4. Dezember 2018 17:50 Uhr

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