Molkereiverband: Butter vor Weihnachten wohl nicht teurer

Molkereiverband: Butter vor Weihnachten wohl nicht teurer

Butter kostet noch immer mehr als vor einigen Jahren - die Preise werden nach Einschätzung des Molkereiverbands aber wohl nicht weiter steigen. Ein 250-Gramm-Päckchen Deutsche Markenbutter kostete vergangenen Herbst beim Discounter 1,99 Euro, derzeit seien es etwa 1,79 Euro, sagte der Hauptgeschäftsführer des Milchindustrieverbands (MIV), Eckhard Heuser, am Donnerstag.

Ein Stück Butter liegt auf einer Scheibe Brot

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Die Preise für Butter werden nach Einschätzung des Molkereiverbands wohl nicht weiter steigen. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/Archiv

«Also ich gehe mal nicht davon aus, dass es teurer wird», sagte Heuser in Berlin. «Das Christkindchen kann sich freuen. Hausfrau und Hausmann ebenso. Die Weihnachtsbäckerei ist gesichert.»
Derzeit verhandeln Molkereien mit Handelskonzernen über neue Lieferverträge für Trinkmilch sowie für eine Reihe von Milchprodukten in unteren Preislagen. Die Verträge treten zum 1. November in Kraft. Auch über Butterpreise wird momentan gesprochen.
Der Verbandsvorsitzende Peter Stahl sagte, er persönlich glaube nicht, dass die Butterpreise weiter nach oben gingen. Butter werde vor allen Dingen auch nicht knapp, wie von manchen befürchtet worden sei. Eine Weile hatten die Menschen in Deutschland ordentlich Butter gekauft, zuletzt war es laut Verband etwas weniger. Das liege daran, dass Verbraucher auf den Preis reagierten und auch öfter Mischfette kauften, denen etwa Rapsöl zugesetzt sei, sagte Heuser.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 25. Oktober 2018 16:30 Uhr

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