Kunsthändler verkauft Privatsammlung für Exilmuseum

Kunsthändler verkauft Privatsammlung für Exilmuseum

Für die Gründung eines Exilmuseums in Berlin verkauft der Kunsthändler Bernd Schultz seine hochkarätige Privatsammlung. Heute beginnt in der von ihm gegründeten Villa Grisebach eine zweitägige Versteigerung. Mehr als 300 Zeichnungen mit einem Schätzwert von rund fünf Millionen Euro werden aufgerufen. Vertreten sind große Künstler wie Rembrandt, Kokoschka und Picasso, aber auch unbekanntere Namen.

Kunsthändler Bernd Schultz

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Der Kunstsammler Bernd Schultz steht in der Villa Griesebach vor einem Teil seiner Sammlung. Foto: Bernd Schultz/Archiv

Der gesamte Erlös komme dem geplanten Museum zugute, sagte Schultz der Deutschen Presse-Agentur. Das Haus soll an die rund 500 000 Menschen erinnern, die unter dem Druck der Nazis Deutschland verlassen mussten. Viele kehrten auch nach dem Krieg nicht mehr in die Heimat zurück. Schirmherrin des Projekts ist die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 25. Oktober 2018 06:40 Uhr

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