Stabilitätsbericht: Schuldenabbau und Investitionen geplant

Stabilitätsbericht: Schuldenabbau und Investitionen geplant

Berlin will seine Schulden senken und Investitionen steigern. Das geht aus dem Stabilitätsbericht 2018 hervor, den Finanzstaatssekretär Klaus Feiler am Dienstag im Roten Rathaus vorgestellt hat. Zwar sinken die Schulden seit 2012, betragen aber immerhin noch 58 Milliarden Euro. Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) plant von dem diesjährigen Haushaltsüberschuss 800 Millionen Euro zur Tilgung der Schulden zu verwenden. Weitere 400 Millionen sollen für Investitionen genutzt werden. Laut Kollatz sollen diese insbesondere in den Schulbau und die soziale Infrastruktur wie beispielsweise Kitas, Flüchtlingsunterkünfte oder Krankenhäuser fließen.

Matthias Kollatz-Ahnen (SPD)

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Matthias Kollatz-Ahnen (SPD), Finanzsenator von Berlin, einer Plenarsitzung im Berliner Abgeordnetenhaus. Foto: Christoph Soeder/Archiv

Der Stabilitätsbericht gibt Auskunft über den Haushalt eines Bundeslandes. Ein Bundesland legt diesen dem Stabilitätsrat vor, der bundesweit die finanzielle Lage der Länder überwacht. Der Rat wurde mit der Einführung der Schuldenbremse im Grundgesetz geschaffen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 9. Oktober 2018 17:00 Uhr

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