Senat startet Zero-Waste-Initiative

Senat startet Zero-Waste-Initiative

Mit der neuen Initiative «Re-Use» will die Senatsverwaltung Gebrauchtwaren in Berlin attraktiver machen und so die Abfallmenge in der Hauptstadt reduzieren.

Regine Günther

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Senatorin Regine Günther ruft die Berlinerinnen und Berliner auf, die geplanten Aktionen zu unterstützen.

Mit «Re-Use» könnten Menschen preiswert einkaufen, die Umwelt und das Klima würden geschützt, sagte Senatorin Regine Günther (parteilos) am Freitag (14. September 2018). Soziales und Ökologie gingen Hand in Hand. Sie rief die Berliner zum Mitmachen auf. Produktions- und Konsumkreisläufe sollen ökologischer gestaltet und Abfallmengen reduziert werden.

Erlös für Gebrauchtes wird gespendet

Die Berliner können ab sofort gut erhaltene Dinge wie Kleinstmöbel und alles Brauch- und Tragbare unter anderem zu den Markt-Sammeltagen am Kollwitzplatz oder zum Markt Akazienstraße bringen. Die Waren würden ab 30. November für wenig Geld verkauft und der Erlös an Zero-Waste-Projekte gespendet. Zum Projekt gehört demnach auch ein Wettbewerb, bei dem jeder ab dem 11. Oktober seine ganz persönliche Idee für mehr Wiederverwendung in der Stadt einreichen kann.

Entsorgtes ist nicht immer Müll

In Berlin sind den Angaben zufolge 2016 rund 150.000 Tonnen Sperrmüll sowie Elektro- und Elektronikaltgeräte aus Privathaushalten zur Entsorgung angefallen. Viele der weggeworfenen Dinge seien jedoch noch brauchbar oder können repariert und wiederverwendet werden, hieß es.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 14. September 2018 16:46 Uhr

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