Fahrschulen setzen auf Moped aus früherer DDR

Fahrschulen setzen auf Moped aus früherer DDR

Etliche Fahrschulen in Ostdeutschland haben ein Simson-Moped aus DDR-Produktion in ihrem Fuhrpark. Ihre Fahrschüler bekämen so ein besseres Gefühl für das Kleinkraftrad, lautet ein Argument. Im Gegensatz zu modernen Fahrzeugen muss es ohne Automatik auskommen. Noch etwas anderes macht den «Oldtimer» jedoch attraktiv: Eine Regelung im Einigungsvertrag, wonach Kleinkrafträder aus der DDR bis zu 60 Kilometer in der Stunde fahren dürfen, wenn sie bis Februar 1992 erstmals in den Verkehr gebracht wurden. Sie sind damit den Kleinkrafträdern aus westlicher Produktion gleichgestellt, für die jedoch eine Höchstgeschwindigkeit von nur 45 km/h gilt.

Mann fährt auf einem Moped

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Mann fährt auf einer Simson S51. Foto: Hendrik Schmidt

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 15. August 2018 07:20 Uhr

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