Zeitung: Doch kein Hitzefrei für viele Senats-Beschäftigte

Zeitung: Doch kein Hitzefrei für viele Senats-Beschäftigte

Mitarbeiter mehrerer Senatsverwaltungen bekommen einem Zeitungsbericht zufolge nun doch kein Hitzefrei. Das berichtet die «Berliner Morgenpost» (07. August 2018).

Nach Angaben des Blattes durften in der vergangenen Woche die Behörden-Mitarbeiter tageweise schon ab 14 Uhr nach Hause gehen. Es gab Kritik daran.
Laut der Zeitung hoben Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) und Arbeitssenatorin Elke Breitenbach (Linke) diese Regelung wieder auf. Zuvor galt sie demnach für die Ressorts für Wirtschaft, Gesundheit, Arbeit und Soziales sowie Kultur und Justiz.
Bausenatorin Katrin Lompscher (Linke) wolle dafür nun ihre Mitarbeiter bei Hitze früher in den Feierabend schicken: «Aufgrund der extremen Hitze in den nächsten Tagen hat die Senatorin entschieden, eine weitergehende Regelung für die Arbeitszeiten zu treffen», sagte eine Sprecherin dem Blatt.
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sieht Hitzefrei in der Verwaltung dagegen skeptisch: «Was wäre, wenn jeder aufhören würde zu arbeiten bei der Hitze?» Der öffentliche Dienst dürfe keine solchen Privilegien schaffen.
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© dpa

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 7. August 2018 08:30 Uhr

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