Tarifstreit der Studenten beendet

Tarifstreit der Studenten beendet

Nach zähen Verhandlungen und mehrwöchigen Warnstreiks ist der Tarifkonflikt der studentischen Beschäftigten in Berlin beigelegt. 

Ein studentischer Mitarbeiter in der Bibliothek

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Ein studentischer Mitarbeiter in der Bibliothek (Archiv)

Die Mitglieder der Gewerkschaften Verdi und Erziehung und Wissenschaft (GEW) stimmten mit rund 64 beziehungsweise rund 68 Prozent dafür, das Verhandlungsergebnis von Ende Juni anzunehmen. Das teilten die Gewerkschaften am Freitag (6. Juni 2018) mit. In Berlin gibt es rund 8000 Studenten mit Jobs an Hochschulen. Seit 2001 war ihr Stundensatz nach Angaben von Verdi nicht mehr gestiegen.

Stundenlohn wird schrittweise angehoben

Mit dem neuen Tarifvertrag bekommen die Studenten mehr Geld pro Stunde: Nach bislang 10,98 Euro gibt es seit diesem Monat 12,30 Euro pro Stunde, danach schrittweise Anhebungen auf 12,96 Euro ab Januar 2022. Trotz langen Widerstands der Hochschulen wurde vereinbart, dass die Stundenlöhne ab Sommer 2023 an die Gehaltsentwicklung der anderen Hochschulbeschäftigten gekoppelt werden. Die Hochschulen können Widerspruch einlegen, sollte sich das nicht finanzieren lassen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 6. Juli 2018 16:23 Uhr

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