Playoff-Start: Volleys wollen «offene Rechnung» begleichen

Playoff-Start: Volleys wollen «offene Rechnung» begleichen

Die Berlin Volleys treffen im Playoff-Viertelfinale auf einen «unbequemen» Gegner. Gegen die SVG Lüneburg hat der deutsche Meister auswärts oft schlecht ausgesehen.

Kaweh Niroomand

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Der Manager der BR Volleys Kaweh Niroomand bei einer Pressekonferenz. Foto: Rainer Jensen/Archiv

Berlin (dpa/bb) - Die Berlin Volleys sinnen auf Revanche. «Mit denen haben wir noch eine Rechnung offen», sagte Mittelblocker Graham Vigrass vor dem ersten Spiel im Playoff-Viertelfinale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft am Mittwoch (19.30 Uhr) gegen die SVG Lüneburg. Den 2,03 Meter großen Kanadier wurmt, dass die Niedersachsen «uns schon schmerzhafte Niederlagen zugefügt haben». Das letzte Aufeinandertreffen mit den Lüneburgern in der Bundesliga endete für den deutschen Meister vor sieben Wochen in Hamburg mit einem 0:3-Debakel. 
Entschieden wird die Playoff-Runde in maximal drei Spielen. Die zweite Partie findet am Samstag in Hamburg statt. Sollte es dann nach Siegen 1:1 stehen, fände die alles entscheidende dritte Begegnung am 8. April wiederum in Berlin statt. Läuft alles nach Plan, trifft der Sieger dieser Partie im Halbfinale auf die United Volleys Rhein-Main.
Die Volleys haben keine Probleme, möglicherweise das Maximum von drei Partien ausschöpfen zu müssen. «Es wäre schön, wenn wir die Sache in zwei Spielen beenden könnten», meinte Volleys-Trainer Stelian Moculescu, «aber wenn es am Ende drei Spiele werden sollten, ist es auch egal.» Seit dem Aufstieg der SVG Lüneburg hat der Hauptstadtclub alle fünf Heimspiele gegen diesen Kontrahenten gewonnen, auswärts aber auch vier von fünf Auftritten verloren. Manager Kaweh Niroomand hält den Gegner für «unbequem», sagte aber auch: «Diese Playoffs sind kein Wunschkonzert. Wer Meister werden will, muss ohnehin alle schlagen.»
In der jüngsten Auswärtsniederlage gegen die Lüneburger sieht Volleys-Kapitän Robert Kromm sogar einen psychologischen Vorteil für die eigene Mannschaft. «In den Köpfen unseres Gegners steckt jetzt drin, dass sie uns 3:0 geschlagen haben. Da entsteht schnell mal das Gefühl, es könnte jetzt so weitergehen», sagte Kromm, der aber auch die eigene Stärke ins Feld führt: «Wir haben uns weiterentwickelt, sind jetzt besser auf die Spielweise der Lüneburger eingestellt.»

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 27. März 2018 10:50 Uhr

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