Vertriebenen-Ausstellung im Deutschlandhaus erst 2018

Vertriebenen-Ausstellung im Deutschlandhaus erst 2018

Die seit 2008 geplante Vertriebenen-Ausstellung im Deutschlandhaus in Berlin wird voraussichtlich erst 2018 öffnen.

Gustloff-Glocke

© dpa

Gustloff-Glocke. Foto: Miguel Villagran/Archiv

Wie ein Sprecher von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, ist die Übergabe des Gebäudes in der Nähe des Potsdamer Platzes derzeit für die zweite Hälfte 2017 geplant. Die Einrichtung der Gedenkstätte werde nach Einschätzung von Experten dann nochmals rund ein halbes bis dreiviertel Jahr dauern, hieß es. Für die Umbaukosten sind rund 38 Millionen Euro eingeplant.
Beim Baubeginn war eine Fertigstellung bis 2016 im Gespräch, einen offiziellen Termin gab es allerdings nicht. Das Projekt sei als Kombination aus Altbausanierung und Neubau eine besondere Herausforderung, sagte der Sprecher. Die geplante Dauerausstellung soll an das Schicksal von Millionen Vertriebenen im Europa des 20. Jahrhunderts erinnern. Um die verantwortliche Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung hatte es jahrelang Streit gegeben.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 8. Juni 2015 08:00 Uhr

Weitere Meldungen