Opposition fordert Mietgrenze für Sozialwohnungen

Opposition fordert Mietgrenze für Sozialwohnungen

Die Berliner Oppositionsfraktionen fordern eine Mietobergrenze für Sozialwohnungen beispielsweise am Kottbusser Tor. Seit Jahren stiegen die Mieten hier massiv schneller als das Einkommen der Mieter, kritisierten Grüne, Linke und Piraten am Dienstag. Rund die Hälfte der Sozialwohnungen liege inzwischen über dem Mietspiegel. «Das kann nur auf politischer Ebene gelöst werden», forderte die Linken-Abgeordnete Katrin Lompscher. Bis Ende 2011 seien die Kaltmieten am Kottbusser Tor auf 5,35 Euro pro Quadratmeter begrenzt gewesen. Ein ähnliches Mietkonzept müsse es wieder geben. Am Kottbusser Tor campieren Anwohner seit drei Wochen aus Protest gegen steigende Mieten in einer Art Bretterverschlag auf dem Bürgersteig.

Kottbusser Tor in Berlin Kreuzberg

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Die Opposition fordert Mietobergrenze für Sozialwohnungen. Foto: H. Link/Archiv

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 19. Juni 2012 14:03 Uhr

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