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„1000x Berlin“ – Neues Portal zur Stadtgeschichte geht online

Pressemitteilung vom 23.04.2020

Anlässlich des 100. Jahrestages der Gründung von Groß-Berlin geht am 23. April 2020 das Portal „1000x Berlin – Bilder und Geschichten einer Großstadt“ online. Unter dem Link www.1000x.berlin machen das Stadtmuseum Berlin und 10 Berliner Bezirksmuseen 100 Jahre Groß-Berlin sichtbar.

Am 27. April 1920 wurde per Gesetz aus acht Stadt- und 59 Landgemeinden sowie 27 Gutsbezirken die Einheitsgemeinde Groß-Berlin geschaffen. Das Groß-Berlin-Gesetz trat am 1. Oktober 1920 in Kraft. Das Online-Portal „1000x Berlin“ gibt faszinierende Einblicke in die Berliner Stadtgeschichte. 1000 Fotografien aus den Sammlungen der Berliner Bezirksmuseen und des Stadtmuseums Berlin zeigen, wie sich die Stadt von 1920 bis zur Gegenwart verändert hat. Sie zeugen von einer Metropole, die mit dem Zusammenschluss praktisch über Nacht entstand.

100 thematische Fotoserien von „Berlin bewegt sich“ über „Berlin wohnt“ bis „Berlin vergnügt sich“ spiegeln die vielfältigen Gesichter Berlins von den Rändern bis ins Zentrum wider, von den Kiezen bis in die Bezirke. Welche sozialen, kulturellen und politischen Umbrüche die Menschen in dieser Zeit erlebt haben, veranschaulichen beispielhaft 50 Biografien von Berlinerinnen und Berlinern.

Besucherinnen und Besucher des Portals können zudem durch das Hochladen eigener Fotografien ihr persönliches Berlin sichtbar machen. In enger Kooperation zwischen dem Stadtmuseum Berlin und den zwölf Berliner Bezirksmuseen ist mit 1000x Berlin eine illustrierte hundertjährige Geschichte der Stadt entstanden, kompakt und digital. Ab sofort unter www.1000x.berlin im Netz.

Im Rahmen des Kooperationsprojektes werden im Jahr 2020 in zahlreichen Regionalmuseen sowie im Märkischen Museum Ausstellungen zur Thematik „Groß-Berlin“ eröffnet werden.

Im Mittelpunkt der Ausstellung im Museum Köpenick „Wir kommen nicht mit leeren Händen“ – Die Ortsteile von Treptow-Köpenick und ihr Weg nach Groß-Berlin im Jahr 1920“ stehen die 15 Ortsteile von Treptow-Köpenick und ihre Haltung zu Groß-Berlin. Die Spannbreite reichte damals von größter Zustimmung bis hin zu Bestrebungen, Berlin wieder zu verlassen. Die Ausstellung zeigt, wie nachhaltig eine Verwaltungsreform den Alltag der Menschen veränderte und richtet den Blick auf die südöstliche Peripherie der neuen Stadtgemeinde. Der Eröffnungstermin der Ausstellung wird rechtzeitig bekannt gegeben.

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