Berliner Sommer zu trocken: Juli-Werte aber im Durchschnitt

Berliner Sommer zu trocken: Juli-Werte aber im Durchschnitt

Trotz der heftigen Gewitterschauer Ende Juli bleibt der Berliner Sommer viel zu trocken. «Es hängt jetzt alles am August», sagte Thomas Dümmel, Meteorologe an der Freien Universität Berlin, am 01. August 2019. Bisher habe die Natur die Trockenheit, die durch den extrem heißen Juni verstärkt wurde, noch nicht verdaut.

Sonnenuntergang

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Trockene Gräser mit feinen Spinnennetzen zeichnen sich beim Sonnenuntergang ab.

Eine frohe Botschaft hat Dümmel aber auch. «Der Juli war für Berlin ein völlig normaler Monat», berichtete er. An der ältesten Messstelle der Stadt in Dahlem regnete es 55 Liter pro Quadratmeter. Als guter Durchschnitt für Juli gelten 53 Liter. Für die nächste Zeit rechnet Dümmel mit angenehmen 20 bis 25 Grad am Tag. «Das sieht für Mensch und Natur gut aus», ergänzte er.
Dass Regen - wenn er denn kommt - sehr heftig fällt, sei für Juli und August typisch. «Dann ist die Gewitterneigung am höchsten, weil die Temperaturgegensätze am größten sind.» Typisch für Gewitterregen sei auch, dass er sehr lokal falle. An einer anderen Ecke von Berlin könne es in dieser Zeit knochentrocken bleiben.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 1. August 2019