Trockener Sommer beschert Wasserbetrieben besseres Ergebnis

Trockener Sommer beschert Wasserbetrieben besseres Ergebnis

Viele Berliner ächzten unter dem heißen und trockenen Sommer 2018. Es gab aber auch Profiteure.

Das Logo der Berliner Wasserbetriebe

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Das Logo der Berliner Wasserbetriebe. Foto: Sophia Kembowski/Archivbild

Berlin (dpa/bb) - Die Berliner Wasserbetriebe haben vom trockenen und langen Sommer 2018 profitiert. «Der warme, überaus trockene Sommer ließ den Wasserverkauf ansteigen», teilten die Berliner Wasserbetriebe am Mittwoch in einer Bilanz mit. 2018 seien fast 223 Millionen Kubikmeter Trinkwasser verkauft worden und damit rund 18 Millionen Kubikmeter mehr als noch im Vorjahr. Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) sprach von weiter stabilen Tarifen.
Die Wasserbetriebe konnten ihren Bilanzgewinn erheblich steigern, wie es weiter von dem kommunalen Unternehmen hieß. 2018 lag er bei 111,7 Millionen Euro, im Jahr davor noch bei knapp 60 Millionen Euro.
Die Wasserbetriebe sind für die Trinkwasserversorgung der Hauptstadt zuständig und kümmern sich auch um die Behandlung des Abwassers. Die Wasserbetriebe sind ein Unternehmen des Landes Berlin.
Der Bau neuer Trinkbrunnen im öffentlichen Raum laufe, hieß es weiter. Derzeit gebe es 90 solcher Brunnen, an denen jeder unterwegs seinen Durst stillen kann. Bis Jahresende 2019 sollen es bereits 150 sein.
«Der Rekordsommer 2018 hat unsere Systeme zwar herausgefordert, aber wir haben durchgängig eine stabile Versorgung der Hauptstadt gesichert», sagte der Vorstandsvorsitzende, Jörg Simon. Für künftige Trockenzeiten will das Unternehmen die Flexibilität erhalten und ausbauen. Den Angaben zufolge bedeutet das eine Verteilung der Versorgungslasten auf die neun vorhandenen Wasserwerke. Zudem wolle man die Kläranlagen ausbauen, um das Abwasser noch besser zu reinigen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 24. April 2019