Wissenschaftler: Neue Chancen nach Waldbränden

Wissenschaftler: Neue Chancen nach Waldbränden

Auch nach einem verheerenden Brand wie in den vergangenen Tagen in Brandenburg muss der betroffene Wald nicht komplett abgeschrieben werden. «Grundsätzlich kann er sich über natürliche Entwicklungen wieder erholen», sagte der Naturschutzwissenschaftler Pierre Ibisch von der Eberswalder Hochschule für nachhaltige Entwicklung. Je nach Schädigung dauere es aber Jahrzehnte, bis wieder ein produktiver Wald zu sehen sei. Auf den verbrannten Flächen bestehe nun die Chance für einen ökologischen Waldumbau, und die müsse genutzt werden, betonte er. Dafür sei es wichtig, nicht mit Aktionismus vorzugehen, sondern mit Bedacht.

Naturschutzwissenschaftler Pierre Ibisch

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Naturschutzwissenschaftler Pierre Ibisch von der Eberswalder Hochschule. Foto: Ulrich Wessollek/HNEE

Brandenburg verfügt über 1,1 Millionen Hektar Wald. 84 000 Hektar sind nach Angaben des Brandenburger Forstministeriums bislang umgebaut worden.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 30. August 2018