Trickreich überleben: Pandababy-Tausch im Berliner Zoo

Trickreich überleben: Pandababy-Tausch im Berliner Zoo

Im Berliner Zoo hat Baby-Tausch gerade Methode: Damit die neugeborenen Panda-Zwillinge überleben, bringen Pfleger die winzigen Jungtiere abwechselnd alle zwei bis drei Stunden zu Bärenmama Meng Meng.

Meng Meng

© dpa

Panda-Dame Meng Meng trägt ihren Nachwuchs im Maul.

Denn Große Pandas haben in der Regel nur die Energie, um ein Jungtier aufzuziehen. Einen Zwilling würden sie von Natur aus nicht mitversorgen. Der Trick im Zoo gelingt dank Training und Bestechung: Bekommt Meng Meng Honig, lässt sie den Baby-Tausch problemlos zu. Zwilling Nummer zwei wird während der Mama-Pausen im Brutkasten gewärmt und bekommt abgepumpte Muttermilch im Fläschchen.
Meng Meng war vor rund einer Woche das erste Mal Mutter geworden. Im Zoo ist es die erste Panda-Geburt. Die 90-Kilo-Bärin zeigte sich von Beginn an als liebevolle Mama und kuschelt zärtlich mit ihrem Mini-Nachwuchs. Manchmal nimmt sie ein Baby auch ganz vorsichtig ins Maul. Panda-Junge kommen sehr unreif zur Welt. Sie sind zunächst kleiner als Meerschweinchen, fast nackt und blind. Auch ihr Geschlecht lässt sich kurz nach der Geburt noch nicht feststellen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 6. September 2019