Mitte: Dorotheen- und Friedrichstadt

Mitte: Dorotheen- und Friedrichstadt

In der Dorotheenstadt und der Friedrichstadt gibt es viele Sehenswürdigkeiten und Einkaufsmöglichkeiten sowie exklusive Wohnungen.

  • Ortslagenkarte Dorotheen- und Friedrichstadt© GNU
    Lage der Dorotheen- und Friedrichstadt im Stadtteil Mitte
  • Gendarmenmarkt Berlin© dpa
    Blick auf den Deutschen Dom auf dem Gendarmenmarkt in Berlin.
  • Autofreie Friedrichstraße (2)© dpa
    05.10.2019, Berlin: Designerin Stella Gyamfi-Poku kommt aus ihrem Juwelierladen in der Galeries Lafayette und geht über die Friedrichstraße. Die Geschäftsstraße ist testweise immer mal wieder zwischen Französischer Straße und Mohrenstraße autofrei.
  • Unter den Linden© dpa
    Spaziergänger laufen unter den Schatten spendenden Bäumen auf der Straße Unter den Linden in Berlin zum Brandenburger Tor.
  • Mitte - Alt-Berlin© Franziska Delenk
    Schlossbrücke mit Berliner Dom und Fernsehturm im Hintergrund
  • St. Hedwigs-Kathedrale© dpa
    Das Pflaster vor der St.-Hedwigs-Kathedrale des Erzbistums Berlin ist nassgeregnet.
  • Staatsoper für alle 2018© dpa
    Die Staatskapelle Berlin spielt beim Konzert«Staatsoper für alle» unter der Leitung von Daniel Barenboim auf dem Bebelplatz.
  • Denkmal vor der gleichnamigen Universität erinnert an Alexander von Humboldt© dpa
    Denkmal vor der gleichnamigen Universität erinnert an Alexander von Humboldt
  • Mitte - Dorotheen- und Friedrichstadt© Franziska Delenk
    Blick auf die Plattenbauten in der Voßstraße von der Leipziger Straße
Die Dorotheenstadt und die Friedrichstadt liegen im Südwesten bzw. Westen von Mitte und werden durch die Spree und das anliegende Kreuzberg begrenzt.

Friedrichstraße

Wichtigste Straßen in dem Gebiet sind die Friedrichstraße, die Französische Straße sowie der Boulevard Unter den Linden. Die Friedrichstraße (benannt nach König Friedrich I. und dessen Marschstraße zum Exerzierplatz auf dem Tempelhofer Feld) verläuft vom Mehringplatz bis zur Chausseestraße am Oranienburger Tor. Sie war die erste Geschäfts- und Vergnügungsstraße sowie Hauptverkehrsader der Berliner Innenstadt. Mittlerweile ist sie durch elegante und luxuriöse Geschäfte, Büro- und Appartmentgebäude sowie Kulturinstitutionen wiederbelebt worden. Preiswerteres Einkaufen ist aber ebenso möglich - es gibt einige größere Ladenketten und Kaufhäuser. Zudem haben sich hier einige Botschaften angesiedelt.

Unter den Linden

Der Berliner Prachtboulevard Unter den Linden erstreckt sich vom Brandenburger Tor bzw. Pariser Platz bis zur Schlossbrücke auf einer Länge von eineinhalb Kilometern mit 60 Metern Breite. Er entstand 1573 als Reit- und Jagdweg zwischen Stadtschloss und Tiergärten für Kurfürst Johann Georg. Nach holländischem Vorbild wurde er mit Linden und Nussbäumen bepflanzt.

Bebelplatz und St. Hedwigs Kathedrale

Das an die Museumsinsel anschließende Forum Fridericianum (heute Bebelplatz) wurde im 18. Jahrhundert durch Friedrich II. errichtet. Ursprünglich als architektonisches Zentrum Preußens geplant, finden sich hier heute das Opernhaus (Staatsoper Berlin und zweites Opernhaus des Boulevards neben der Komischen Oper), die St. Hedwigs Kathedrale (die erste katholische Kirche Berlins), die königliche Bibliothek (Staatsbibliothek) und das Prinz-Heinrich-Palais (Humboldt-Universität).

Pariser Platz

Erst nach 1871 entwickelte sich die Straße zu einer Flaniermeile mit Hotels, Restaurants, Cafés und vornehmen Geschäften. Das damalige Hotel Adlon wurde 1906 erbaut. Im 2. Weltkrieg wurde ein Großteil der Bauten zerstört. In der DDR-Zeit wurde teilweise restauriert und Lücken durch Zweck- und Verwaltungsbauten geschlossen. Nach dem Mauerfall begann eine neuerliche Umgestaltung. Der Pariser Platz bekam seinen ursprünglichen Grundriss wieder. Auch sämtliche Grünanlagen wurden nach historischem Vorbild neu gestaltet und durch moderne Straßenmöbel ergänzt. Auch Geschäfte gesellten sich wieder zu den verschiedenen hier ansässigen Botschaften und den Bauten des Deutschen Bundestages.

Gendarmenmarkt mit Konzerthaus

Über die Französische Straße gelangt man zum Gendarmenmarkt, einem der schönsten Plätze Berlins. Das Konzerthaus wird vom Französischen und Deutschen Dom flankiert. Hier findet man zahlreiche Restaurants, Geschäfte und Hotels.

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Aktualisierung: 3. April 2020

Mitte im Portrait