Museumsinsel

Museumsinsel

  • Zukunft der Stiftung Preußischer Kulturbesitz© dpa
    Die Alte Nationalgalerie im Licht der aufgehenden Sonne
  • Zukunft der Stiftung Preußischer Kulturbesitz© dpa
    Das Bode-Museum mit der Skulptur "Hektor" von Markus Lüpertz ist im Licht der aufgehenden Sonne zu sehen.
  • Eröffnung der James-Simon-Galerie© dpa
    Besucher bei der Eröffnung der James-Simon-Galerie
  • Museumsinsel© dpa
    Die Berliner Museumsinsel aus der Vogelperspektive
  • Altes Museum© Staatliche Museen zu Berlin/David von Becker
  • Neues Museum Berlin© dpa
    Blick auf das Neue Museum auf der Museumsinsel.
  • Kolonadenhof© Staatliche Museen zu Berlin/David von Becker
Mitten im Herzen Berlins liegt, eingebettet zwischen Spree und Spreekanal, die weltweit bekannte Museumsinsel. Jedes Jahr kommen Millionen Besucher, um die fünf Museen auf der Spreeinsel zu besichtigen. Die Bandbreite der Sammlungen reicht von der Prähistorie bis zur Kunst des 19. Jahrhunderts. Dabei sind nicht nur die Sammlungen selbst sehenswert - das Ensemble der historischen Gebäude auf der Museumsinsel zählt zum Schönsten, was Berlin zu bieten hat.
Mitten in Berlin liegt auf der Spreeinsel einer der herausragendsten Museumskomplexe Europas: die Museumsinsel. Fünf Architekten entwarfen das beeindruckende Ensemble, das bis 1930 im Herzen der Stadt entstand. Gebäude und Ausstellungsobjekte sind gleichermaßen sehenswert und ziehen jährlich über drei Millionen Besucher an. Die Ausstellungen präsentieren Objekte und Artefakte aus der Prähistorie bis zur Kunst des 19. Jahrhundert, die Besucher auf eigene Faust oder in Rahmen von Führungen besichtigen können. Seit 1999 gehört die Museumsinsel zum UNESCO-Weltkulturerbe und wird schrittweise restauriert. Das neue Empfangsgebäude, die James-Simon-Galerie, fungiert als Besucherzentrum. Von hier sollten Besucher der Museumsinsel Zugang zu vier der fünf Museen bekommen.

Kolonadenhof

Von Beginn an war die Museumsinsel nicht nur als ein Ort gedacht, an dem Kunst verschiedener Richtungen und Epochen zusammengetragen wird, sondern auch als innerstädtischer Raum zum Verweilen. Der Kolonadenhof ist zum einen ein öffentlicher Garten, in dem es sich hervorragend Zeit verbringen lässt, aber hier werden auch Skulpturen gezeigt, die Lust auf einen Besuch der umfassenden Sammlung der Alten Nationalgalerie machen sollen. Auf diese Weise wird der Kolonadenhof Freilichtmuseum und Park gleichermaßen.

Museen auf der Museumsinsel

Altes Museum
© Staatliche Museen zu Berlin/Maximilian Meisse

Altes Museum

Das Alte Museum, wurde von Karl Friedrich Schinkel erbaut und ist ein Meisterwerk klassizistischer Architektur. Die Rotunde in diesem ersten Museumsbau Berlins ist überwältigend: Dem Pantheon in Rom nachempfunden, ist sie ein passender Auftakt zur ausgestellten Antikensammlung.
Neues Museum
© dpa

Neues Museums (im Hintergrund)

Neues Museum

Das Neue Museum stellt Objekte aus den Sammlungen des Ägyptischen Museums und dem der Papyrussammlung, dem Museum für Vor- und Frühgeschichte und der Antikensammlung aus. Das Museum wurde nach den Plänen Friedrich August Stüler errichtet und im Zweiten Weltkrieg fast zerstört. Seit der Restauration ist das Gebäude eine beeindruckende Symbiose aus Alt und Neu.
Die Alte Nationalgalerie in Berlin
© dpa

Alte Nationalgalerie

Neben dem Neuen Museum befindet sich das zweite Werk Stülers: die Alte Nationalgalerie. Das Haus für Malerei und Skulpturen aus dem 19. Jahrhundert ähnelt einem antiken Tempel auf hohem Sockel. Das Reiterstandbild auf der Freitreppe stellt Friedrich Wilhelm IV. dar, der die Idee zur Museumsinsel hatte. In der Alten Nationalgalerie sind Werke französischer Impressionisten (Manet, Monet, Renoir) zu sehen, daneben Gemälde der Romantik von Caspar David Friedrich und Karl Friedrich Schinkel.
Coronavirus - Berliner Museen
© dpa

Bode-Museum

Die Nordspitze der Museumsinsel bildet das wunderschöne Bode-Museum. In dem Museum von Ernst von Ihne stehen sakrale Kunstwerke aus Byzanz und europäische Skulpturen von der Renaissance bis zum Barock im Mittelpunkt. Das Bode-Museum steht an der Spitze der Museumsinsel und bildet den Endpunkt,an dem Spree und Spreearm zusammenfließen.
Pergamonmuseum
© dpa

Pergamonmuseum

Absoluter Publikumsrenner ist das Pergamonmuseum von Alfred Messel (1907–30 erbaut), in dem archäologische Funde aus der Antike, das Ischtar-Tor aus Babylon und der beeindruckende Pergamonaltar zu bestaunen sind. Hinweis:
Wegen Bauarbeiten und Renovierungen ist das Herzstück des Museums mit dem Großen Fries bis zur Fertigstellung des ersten Bauabschnitts (voraussichtlich 2019) für den Besucherverkehr geschlossen.
James-Simon-Galerie
© dpa

James-Simon-Galerie

Die James-Simon-Galerie auf der Museumsinsel ist Dreh- und Angelpunkt des zum Weltkulturerbe zählenden Ensembles aus Pergamonmuseum, Alter Nationalgalerie, Bode-Museum, Altem Museum und Neuem Museum.

Informationen

Karte

 Adresse
Bodestraße 1-3
10178 Berlin
Telefon
030 20 90 55 77
siehe einzelne Museen
Barrierefrei
Alle Museen sind rollstuhlgeeignet. Teilweise sind Orientierungshilfen für Menschen mit Sehbehinderungen, Hörgeschädigte und Gehörlose vorhanden.
Eintritt
Bereichskarte Mitte 19 Euro, ermäßigt 9,50 Euro oder siehe einzelne Museen
Tickets
Online-Tickets buchen
Internetadresse
www.smb.museum

Nahverkehr

S-Bahn
Bus
Tram
Siegessäule
© dpa

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| Aktualisierung: 26. August 2020