Münzkabinett

Münzkabinett

Das Münzkabinett zeigt Münzserien vom Beginn der Münzprägung im 7. Jahrhundert v. Chr. bis heute.

Münzkabinett

© dpa

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Das Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin ist eine der größten numismatischen Sammlungen der Welt. Rund 500.000 Objekte gehören dazu, ca. 5.000 Münzen und Medaillen werden auf der Museumsinsel ausgestellt. Die weltweit anerkannten Bestände reichen vom Beginn der Münzprägung im 7. Jahrhundert vor Christus bis in das 21. Jahrhundert. Weiterhin umfasst die Sammlung historische Siegel, Werkzeug zur Herstellung von Münzen, Stempel, Geldformen von Naturvölkern und Abgüsse.

Numismatische Sammlung mit Tradition

Das Münzkabinett blickt auf eine lange Geschichte zurück. Seine Anfänge fand es in der Kunstkammer der Kurfürsten von Brandenburg, welche 1649 bereits ca. 5.000 antike Münzen enthielt. Seit 1868 hat das Kabinett den Status eines eigenständigen Museums. Die stetig wachsenden Bestände überstanden den Zweiten Weltkrieg im Luftschutzkeller des Pergamonmuseums, wurden anschließend in die Sowjetunion gebracht und kehrten 1958 nach Berlin zurück.

Das Münzkabinett ist gleichermaßen Ausstellungsmuseum, Archiv des Geldes und numismatisches Wissenschaftsinstitut.

Das Münzkabinett an zwei Ausstellungsorten

Die Bestände des Münzkabinetts werden in Ausstellungen in zwei Gebäuden auf der Museumsinsel gezeigt. Im Bode-Museum illustrieren die Objekte des Münzkabinetts die Bedeutung der Münze als Kommunikationsmittel. Dabei wird deutlich, wie eng die Geschichte des Geldes mit der Geschichte der Menschheit verknüpft ist. Teile der numismatischen Sammlung ergänzen zudem die Antikensammlung im Alten Museum. Einige ausgewählte Objekte sind zudem im Pergamonmuseum und Neuen Museum zu bewundern.

Aktuelle Ausstellungen des Münzkabinetts im Bode-Museum und Alten Museum

Abukir, Griechenland, 1. Hälfte 3. Jh. n. Chr.
© Staatliche Museen zu Berlin, Münzkabinett / Lutz-Jürgen Lübke

Münzen und Medaillen

Das Münzkabinett ist mit 500.000 Objekten eine der größten numismatischen Sammlungen. Die Sammlung verdankt ihre Weltgeltung dem Reichtum und der Geschlossenheit der Münzserien vom Beginn der Münzprägung im 7. Jahrhundert v. Chr. in Kleinasien bis zu... mehr

Heide Dobberkau: Herdentrieb, 1974 (Objektnummer 18211665), Gussmedaille, Bronze, einseitig, 93-108 mm
© Staatliche Museen zu Berlin, Münzkabinett / Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann)

Bronzen wie Tiere

Kunst haucht toten Materialien seit Jahrtausenden Leben ein. Menschen erschaffen dabei ganze Tierwelten. Sie vermitteln zwischen Natur und Kultur. Abstrahierende Zugänge wetteifern mit naturalistischen. Die Renaissance feierte die Antike, und „das sensible,... mehr

Kaiser-Friedrich-Museum in der Nacht, Detail, 1930, Fotopostkarte
© Staatliche Museen zu Berlin / Zentralarchiv

Klartext

Die Fassade des Bode-Museums ist eines der ikonischen Bilder Berlins. Doch obwohl das Äußere des Museums Berliner*innen wie Tourist*innen sehr vertraut ist, ist der Inhalt des Museums vielen ein großes Unbekanntes: Skulpturen, byzantinische Kunst, Malerei... mehr

Adresse, Öffnungszeiten und Kontakt

Karte

Adresse
Monbijoustr. 3
10117 Berlin
Telefon
(030) 266 424 242
Internetadresse
www.smb.museum
Öffnungszeiten
Bode-Museum und Altes Museum: Dienstag und Mittwoch 10 bis 18 Uhr, Donnerstag 10 bis 20 Uhr, Freitag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, Montag geschlossen
Eintrittspreise
10 Euro, ermäßigt 5 Euro
Tickets
Bode-Museum: Tickets online bestellen »
Altes Museum: Tickets online bestellen »

Nahverkehr

S-Bahn
Tram
Altes Museum
© Tobias Droz/BerlinOnline

Museen in Mitte

Unbestritten das kulturelle Zentrum Berlins. Das Neue Museum mit der Büste der Nofretete, das Alte Museum, das Deutsche Historische Museum oder das Pergamonmuseum sind weltweit beachtete Kultureinrichtungen. mehr

Quelle: Staatliche Museen zu Berlin, Bearbeitung: berlin.de

| Aktualisierung: 6. März 2020